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„Drei Königinnen, dunkel, unschuldig, klein
einem Schoß entsprungen,
können niemals Freundinnen sein.
Drei dunkle Schwestern, jede so schön,
zwei werden verschlungen,
nur eine gekrönt.“
– Der schwarze Thron, Kandare Blake
Erst einmal möchte ich mich bei Fr. Schleicher von penhaligon für das Rezensionsexemplar bedanken. Es wurde mir kostenlos in Form eines eBooks zur Verfügung gestellt.
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In dem Buch geht es um die Drillingsschwestern Mirabella, Arsinoe und Katherine, welche alle drei eine andere Gabe und einen Anspruch auf den Thron besitzen.
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Alle drei Königinnen wachsen an verschiedenen Orten und bei verschiedenen Familien auf – und das seit sie sechs Jahre alt sind. Sie leben an dem Ort, der ihrer Gabe entspricht.  Dort sollen sie auch ihre Gabe entwickeln und reifen lassen, um ihre Schwestern (aka Rivalinnen um den Thron) nach der Mündungsfeier damit zu töten, da es so Brauch ist um rechtmäßige Königin der Insel zu werden.
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Das erste Buch der Tetralogie (im engl. laut Goodreads) umfasst die Zeitspanne ab kurz vor bis kurz nach dem Beltanefest. (Mündigkeitszeremonie, wo alle Königinnen ihre Gabe präsentieren, anschließend jagen sie sich bis zum Tode, auf das nur noch eine von ihnen übrig bleibt.)
In dieser Zeit wird erzählt, dass nur eine von den drei Königinnen ihre Gabe zu entwickeln vermochte, die anderen seien „zu schwach“. Von Mirabella ist hier die Rede, der Ältesten. Sie scheint die einzige zu sein, die sich noch an die Zeit vor der Trennung erinnert und will ihre Schwester schützen, weil sie sie liebt. Sie würde sie niemals töten können, auch wenn sie die Macht dazu besitzt. Auf ihre Seite haben sich die Priesterinnen geschlagen, weil sie Mirabella als ihre neue Königin sehen. Diese sind mit Mirabellen Entscheidung ganz und gar nicht einverstanden und planen, dass sie Alinoe und Katherine am Beltanefest selbst umbringen. Davon bekommen die anderen Familien der Königinnen natürlich mit und bereiten sich mit einigen Intrigen und Plänen darauf vor.
Am Ende wird bekannt, dass Alinoe gar nicht die Gabe besitzt, zu der man sie erkoren hatte, sondern die eigentliche Gabe ihrer Schwester Katharine. Welche Gabe Katherine indes besitzen soll, wurde nicht geklärt oder erwähnt. Ich schätze einmal, sie besitzt die Gabe von Alinoe.
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Gaben hin und Königinnen her. Der Roman an sich war für mich eher verwirrend und sehr schleppend geschrieben. Ich habe mich sehr oft und sehr lange tierisch gelangweilt. Hin und wieder passierte mal etwas spannendes, aber das war es auch schon.
Das einzig wirklich Interessante und Spannende war das herannahende Ende. Nicht das Ende an sich, denn dass da etwas mit der Gabenverteilung nicht stimmt, war viel zu vorhersehbar gewesen. Ich wage sogar zu behaupten, dass keine der drei Königinnen am Ende stirbt.
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Gehen wir aber einmal etwas ins Detail.
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Ich finde es schrecklich, dass schon wieder ein Liebesdreieck eingebaut werden musste (Joseph-Jules-Mirabella)! Irgendwie wimmeln dieses YA-Genre davon. Das wird wirklich langsam langweilig, tut mir leid.
Was auch wirklich anstrengend war, war dieser langweilige Schreibstil (kann auch nur an der Übersetzung liegen). Man versuchte das Ganze wie ein Märchen klingen zu lassen, scheiterte aber dezent und verlor deshalb in meinen Augen etwas an Spannung.
Sowohl gut als auch schlecht fand ich die Charaktere an sich. Ich konnte keinen Lieben oder Hassen. Ich habe ihre Handlungen zwar verstanden, konnte sie aber an manchen Stellen weder gut heißen noch wirklich nachvollziehen, weil sie für mich teilweise keinen Sinn ergaben. Arsinoes zweite Flucht beispielsweise. Sie hatte gewusst, dass es nicht klappen wird und hat Billy doch freie Hand gelassen, ohne sich ernsthaft zur Wehr zu setzen. Habe ich so nicht nachvollziehen können.
Grässlich fand ich den Charakter Genevieve an sich. Er war sogar teilweise so grässlich, dass er fast schon wieder gut war. Es war auf jeden Fall einmal eine willkommene Abwechslung, die mich zusammen mit dem Priesterinnen-Komplott und der Bärenattacke und der generell sehr düsteren und brutalen Handlungen sehr an „Game of Thrones“ erinnert hat. So etwas mag ich. Dafür gibt es definitiv einen Pluspunkt.
Was ich ebenso mochte war die Story an sich, wenn man einmal den Erzählstil wegnimmt. Ich kann das langweilige Schleppen der Story am Anfang absolut verstehen, da sie sehr komplex erscheint und sich erst aufbauen muss. Das Ende wiederum war sehr gut, wenn auch etwas vorhersehbar. Was nicht ganz so vorhersehbar war, war die Rückkehr Katherines nachdem ihr Pietyr sie in den Abgrund geworfen hatte. (Was mich übrigens auch wieder an „GoT“ erinnert, um genau zu sein, an die Szene mit Baelish und Lysa Arren.)
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Ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben, da sich alles im Rahmen gehalten hat, was das Negative angeht, aber mich das Buch auch nicht vom Hocker gehauen hat.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, was der zweite Teil bringen wird und ob Katherine Rache an ihrem Pietyr üben und sich dabei Natalia auch noch so richtig einmischen wird, welche Gabe die dritte Schwester nun hat, da ihre Giftmischergabe ja niemals aufgeblüht ist und natürlich wie es mit Arsinoe weitergeht, die ja entdeckte, dass ihre wahre Gabe nicht die Naturbegabung war, sondern die Giftmischerei.
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Habt ihr das Buch ebenfalls gelesen?
Wie sieht eure Meinung aus?
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Der schwarze Thron
Kandare Blake
penhaligon
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321 Seiten
Paperback: 14,99€
eBook: 9,99€
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