Wieder einmal geht eine Woche zu Ende und es sind mittlerweile nur noch 16 Tage bis Halloween. Ich schätze, dass ihr genauso aufgeregt seid, wie ich es bin. Ich habe mir dafür extra die drei letzten Teile der Ashes-Tetralogie beiseite gelegt, um sie an meinem Lieblingsfeiertag mit einer Tasse warmen Glühsaft (Ja, richtig. Saft. Kein Alkohol. Nur Saft. Richtiger Glühwein schmeckt nämlich grauenhaft.), Süßigkeiten und einer Duftkerze genießen zu können. Hach, ich freu mich schon drauf!

Aber lasst uns nun zum eigentlichen Thema des heutigen Posts kommen. Ich habe nämlich gerade eben erst den zweiten Band von „Der schwarze Thron“ beendet und muss sagen, dass mir dieses Buch besser gefallen hat, als sein Vorgänger. Ich finde die Reihe bisher immer noch sehr schwach, so wie meine geliebte Kat es zu Anfang war (ha, Insider-Pun!) wenn man sie mit anderen Serien vergleicht, aber naja. Was soll man da jetzt groß machen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Folgeteile besser werden. (Ja, es wird Folgeteile geben. Zwei. Fragt mich nicht warum, ich hoffe nur, dass sie gut werden.)

Jedenfalls solltet ihr euch ab hier vor eventuellen Spoilern in Acht nehmen, solltet ihr den ersten Band noch nicht gelesen haben. Deswegen geht es hier nur auf eigene Gefahr weiter.

In dem zweiten Teil geht es natürlich los mit den ganzen…Auseinandersetzungen? Kann man das so nennen? Ich denke schon. Die Königinnen treffen zu einem Feiertag in Wolfsquell aufeinander, zuvor hatte Katherine ihren Schwestern immer mal wieder vergiftete Kleinigkeiten zukommen lassen. Natürlich blieb die Wirkung bei Arsinoe aus, da sie ja in Wahrheit die Gabe der Giftmischer in sich trägt und nicht die der Naturbegabten. Mirabella jedoch wird so streng von den Templerinnen bewacht, dass diese alle Geschenke untersuchen und somit während dieses Prozesses selber Opfer von Katherines Giftattacken werden. Im weiteren Verlauf fordert Katherine an diesem besagten Feiertag Arsinoe zusammen mit Mirabella zur Jagd auf, wo sie unweigerlich jagt auf erstere macht. Sie streckt sie mit einem vergifteten Armbrustbolzen nieder, woraufhin Jules durch das Gestrüpp des Waldes bricht, Arsinoes Körper aufsammelt und fort trägt, hin zur Schwarzen Kate. Katherine glaubt, Arsinoe sei tot, feiert bereits ihren Sieg und plant zusammen mit den Arrons Mirabellas Tod. Doch unverhofft kommt oft. Wie es weitergeht erfahrt ihr in dem Buch „Der schwarze Thron – Die Königin“.

Wie bereits gesagt, fand ich den zweiten Teil besser als den ersten. Auch hier gab es zwar wieder einen Teil, der sich unendlich stark gezogen hat (Kaugummi-like), was mir persönlich auch den Wiedereinstieg in die Geschichte wirklich erschwert hat. Aber mit dem fortschreiten der Geschichte kam auch endlich Spannung in das Geschehen, vor allem, da der erste Teil sehr viele Fragen offen gelassen hatte auf die man nun endlich eine Antwort erhält. Beispielsweise erfährt man nun, was Katherine in der Brecciaspalte wirklich passiert ist. Auf einige Fragen jedoch fand ich die Antwort zu schwammig. Es fehlten mir die Details um die jeweiligen Motive besser verstehen zu können, bspw. warum die Königin ihre Kinder vertauscht hatte. Was, meiner Meinung nach, wirklich schade war, war der Tod Natalia Arrons. Von allen in dieser Geschichte hat sie mich am meisten fasziniert und die Art und Weise, wie sie den Tod fand, war ihrer nicht würdig. Aber vielleicht lag darin auch genau die Ironie – mal abgesehen davon, dass sie quasi von ihren eigenen Intrigen erdrosselt wurde.

Kendare Blake hat bereits bekannt gegeben, dass sie die „Der schwarze Thron“-Reihe auf eine Tetralogie ausweiten wird und der dritte Band bereits in Planung ist. Erwarten können wir diesen in 2018. Wann genau ist allerdings noch nicht bekannt. Es gehen allerdings Gerüchte um, wie die Folgebände heißen werden. Demnach soll der dritte Band auf Englisch „Two dark Heirs“ lauten und der vierte „Last Dark Queen“. Das bietet natürlich weiteren Raum für Spekulationen. Können mit den zwei Erben Arsnioe und Mirabella gemeint sein? Und ist die letzte dunkle Königin wirklich Katherine? Wie wird es sich um Jules weiterentwickeln und wie übt ihr Schicksal Einfluss auf die weiteren Geschehnisse aus? Werden die zwei vogelfreien Königinnen noch einmal nach Fennbirn zurückkehren? Was geschieht mit Madrigals Baby?

Auch wenn ich diese Reihe nicht so hype wie manch anderer Bücherwurm, so muss ich doch gestehen, dass sie überaus interessant und faszinierend ist. Sie hätte auf jeden Fall klares TV-Serien-Potential, wenn man das Skript noch einmal gründlich überarbeiten würde. Aber eine Adaption in die Richtung „Game of Thrones“ wäre wirklich legendär. Deswegen werde ich auf jeden Fall auf die nächsten zwei Bände warten und die Geschichte um die dunklen Drillinge weiter verfolgen. Der zweite Teil erhält von mir – so wie der erste – vier Sterne.

Wie hat euch „Die Königin“ gefallen? Schreibt es mir doch einfach in die Kommentare!

Bis dahin: Eat, read, sleep & repeat, meine dunklen Freunde.

 

 

 

*Rezensionsexemplar.

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