Macht es Sinn, seine Onlinebibliotheken zu pflegen und überhaupt eine anzulegen? Auf den Social Media Webseiten der Bücherwürmer sehe ich natürlich Accounts, die es tun und zahlreiche Regale und Unterkategorien haben, andere haben kein einziges, und wieder andere nur das Nötigste. Lohnt es sich also?

Für den Blogger/YouTuber/Influencer/etc.:

Definitiv, ja! Onlinebibliotheken sind ein toller Weg, um seinen Followern seinen „Bestand“ zu zeigen, denn viele sind daran sehr interessiert. Und sein wir mal ehrlich: Man kann nicht jeden Monat eine Bookshelftour veranstalten. Ich finde es auch immer praktisch, Genre-Regale anzulegen. Schließlich gibt es auch Menschen, die sich nur für ein Genre interessieren, sehen möchten, was ihr von dem oder dem Buch des Genres haltet und sich nicht durch dreitausend Romantikrezensionen scrollen wollen, wenn sie doch lieber dieses eine Science Fiction Buch sehen möchten. Was ich bei mir zudem noch habe, sind Rating-Regale. Ich habe für jedes Sterne-Rating ein Regal, wo ich dann auch dementsprechend meine Rezensionen einsortiere. So können Leute, die nach einem – eurer Meinung nach – sehr gutem Buch suchen, direkt zu den 5-Stars-Rating-Regal springen und sich kunterbunt suchen. Ihr könnt natürlich auch TBR-Regale für jeden Monat erstellen. Ich zum Beispiel mache mir für jeden Monat ein TBR-Regal auf Lovelybooks und packe dort genau die Bücher rein, die ich in diesem Monat auch wirklich lesen möchte. Die Anzahl variiert immer zwischen fünf und fünfzehn, je nachdem. Am Ende des Monats kann ich dann schauen, wie viel ich geschafft habe. Das ist aber reine persönliche Präferenz.

Ich trenne auch gern eBooks von Printausgaben. Damit diejenigen, die wirklich nur auf dem Kindle, iPad oder Tablet lesen, sofort sehen können „Ah, ja! Das gibt es zu 100% auch für den (bitte Lesegerät einfügen).“

Für mich als Blogger ist Transparenz auch immer ein wichtiges Thema. Deshalb habe ich mir auch ein ARC-Regal angelegt, wo meine Follower sehen können, welche Bücher ich kostenlos zu Rezensionszwecken zugeschickt bekommen habe. So kommen keine Missverständnisse auf und ich habe so auch immer einen guten Überblick, welches Buch als nächstes gelesen werden muss, damit ich auch ja kein Exemplar außen vor lasse.

Wenn ihr auf beiden Plattformen – Goodreads & LovelyBooks – aktiv seid, ist es natürlich euch überlassen, ob ihr bei beiden oder nur bei einem eure Bibliotheken anlegt. Ich habe prinzipiell bei beiden Bibliotheken, aber jene auf LovelyBooks ist einfach ausgeweiteter und gepflegter als ihre Schwester auf Goodreads. Dafür gibt es auch einen Grund: Ich mag das Aussehen der Titel der Regale mit diesen schrecklichen Bindestrichen nicht. Ich schiebe halt sehr stark Optik. Sorry, not sorry.

Für den Ottonormalverbraucher:

Hier kann man die Onlinebibliothek als privaten Datenbestand nutzen. Man katalogisiert die Bücher ebenfalls nach gut oder schlecht oder Genre, je nachdem worauf man mehr wert legt. Man kann sich auch ein „Aussortiert“-Regal zulegen, wo man genau die Schmöker rein steckt, die endlich das Regal verlassen dürfen, um neuen Schätzchen Platz zu machen.

Hier ist euch also keine Grenze gesetzt. Bei dem Privatverbraucher gilt natürlich: Kannst du, musst du aber nicht. Denn ihr legt die Sache nicht der Einfachheit halber für irgendjemanden an, sondern es ist nur für euch allein. Deshalb: Tobt euch aus!

Im Allgemeinen…

…gilt, dass das Ganze übersichtlich sein sollte, sodass man das, was man sucht, auch schnell findet. Denn das ist der Sinn und dieses Ziel verfolgt natürlich auch der Aufbau jeder ordinären Stadtbibliothek. Dennoch seit ihr hier an keinen Konventionen gebunden und könnt euch richtig austoben. Social Media ist schließlich dafür da, sich zu vernetzen und auszutauschen – auch, wenn es nur um Bücher geht. *sarcasm*

Ich hoffe natürlich, dass euch meine Tipps ein klein wenig geholfen haben und würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir eure Gedanken in einen kleinen Kommentar verfassen würdet.

Ihr habt Ergänzungen? Dann immer her damit!

Bis dahin: Eat, read, sleep & repeat!

 

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