Ihr wisst gar nicht, wie ich ausgerastet bin, als ich eine eMail von Lovelybooks in meinem Postfach hatte, die mir mitteilte, dass ich bei der Leserunde zu »Die Schöpfer der Wolken« gewonnen habe! Ja, genau! Das neue Buch von Marie Graßhoff! :3

Jedenfalls folgt heute endlich meine Rezension, nachdem ich drei Tage erfolglos Fotos geschossen, am Ende aber alle wieder gelöscht habe, weil sie einfach nicht toll aussahen und ja… Jetzt habe ich aber ein einigermaßen passables Fotoleinchen.

Aber kommen wir erst einmal zum Inhalt. Wir haben die junge Ciara, die in den Träumen anderer Menschen lesen kann wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich alles für die junge Frau. Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie. Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrückt spielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht…

Zuallererst: Können wir einen Moment innehalten und dieses grandiose Cover begutachten? Nehmt es in euch auf, saugt jeden einzelnen Pixel ein. Das ist Perfektion. Ich liebe es.

Aber machen wir weiter. Neben dem Cover hat mir auch die Geschichte an sich sehr gut gefallen. Mir gefielen die Charaktere – besonders Xia -, das Setting und auch der Plot. Maries Schreibstil hat etwas magisches, dass ich kaum beschreiben kann. Ich mag literarisch anspruchsvolle Bücher sehr gern, deswegen zählen »Stolz und Vorurteil« und auch »Der Herr der Ringe« sehr weit oben auf meiner Liste, da diese Edelsteine aus der Weltliteratur wirklich herausragend erzählt sind und dabei geht es noch nicht einmal um die Geschichte an sich, sondern einzig und allein die Sprache, die in ihnen Verwendung findet. Marie kommt dem wirklich sehr nahe. Ich mag ihren melodischen und emotionalen Satzbau sehr gern, erinnert er mich hier und da doch tatsächlich an Tolkien. Auf der anderen Seite hat sie auch die Gabe der Sachlichkeit und verleiht ihrer Geschichte an einigen Stellen dadurch wunderbare Tiefe und Realität, wie es auch Jane Austen schafft. Einfach wunderbar.

Was mir aber persönlich nicht sehr gefiel, waren die Mangasequenzen. Es hätte eigentlich sehr schön werden können, aber mir hat der Zeichenstil und die Panelbenutzung der Künstlerin gar nicht gefallen. Da ich selber in der Richtung Kunst zu tun habe, fielen mir die Fehler direkt ins Auge und haben mich in manchen Momenten herrlich von der Story abgelenkt. Was ich auch wirklich anstrengend beim Lesen fand, war die ziemlich kleine Schrift. Ich lese zwar noch nicht mit Lesebrille, bevorzuge aber dennoch eine… ja, normale Schriftgröße. Lieber ein paar Seiten mehr, als eine Seite mit zu viel Text, wenn ihr versteht was ich meine. Deswegen muss ich für diese zwei Punkte leider einen Stern abziehen.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr »Die Schöpfer der Wolken« bereits gelesen oder plant ihr es noch? Schreibt es mir doch einfach in die Kommentare!

Bis dahin: Eat, read, sleep und repeat!

 

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