Da der dritte Teil in Relation zu den ersten beiden relativ dünn ist, war ich recht schnell mit diesem durch. Es wird einfach immer besser. Vor allem passt die Geschichte momentan an einigen Stellen echt zu unserem Wetter. 😀

Aber jetzt füttere ich euch erst einmal mit dem Klappentext…

Sie fürchten keine Schlacht!

Britannien, A.D. 44. Eisiger Frost lähmt die römische Invasion! Seit Monaten bringen verheerende Stürme den dringend benötigten Nachschub zum Erliegen. Von Hunger und Furcht geschwächt, verliert die römische Armee allmählich ihren legendären Kampfeswillen. Und dann die schreckliche Nachricht: General Plautius‘ Familie wurde von den fanatischen Drunten verschleppt! Nur zwei Männer können ihr Leben retten: Centurio Macro und Optio Cato beginnen einen Wettlauf mit der Zeit – denn mal schon werden die grausamen Götter der Drunten ein Blutopfer verlangen…

Wie ihr seht, wird in diesem Band sehr mit den Mythen, Legenden, dem Heidentum usw. von dem damaligen Britannien gespielt und ich fand es wirklich faszinierend, wie sich meine Cinnamonbuns auch hier durchgekämpft haben. Die Beziehung von Macro und Cato vertieft sich von Band zu Band und man merkt einfach, wie sehr die beiden doch einander bedeuten und wie fest die Freundschaft bereits ist.

Ich weiß nicht, wie Scarrow es hinbekommt, aber die Momente zwischen Cato und Macro sind einfach unendlich greifbar. Es ist schwer zu beschreiben. Man hat ihr nicht nur einfache Freunde, man hat hier Vater-Sohn-Momente, Humor, Standpauken und so viel mehr, was die ganze Geschichte wirklich sehr… ja, es verleiht ihr einfach diesen Charme, den ich so sehr mag.

Achtung Spoiler!

Jetzt muss ich leider etwas Spoilern. Ich war so was von aus dem Häuschen als Cato am Ende des Buches endlich einen verdammten Helm und einen Stock bekommen hat. Das hört sich jetzt zwar dämlich an, aber das war so ein bedeutender Moment für mich – äh, ihn. Er ist endlich Centurio! Das ist so unendlich toll.

Nur frage ich mich jetzt, was aus Macro wird und wer den nun freien Posten des Optios erhält. Vor allem, Macro tut sich ja immer noch schwer mit dem Lesen, deshalb hoffe ich für ihn, dass entweder Cato weiterhin seinen Sekretär spielt oder er jemanden bekommt, dem er genauso gut vertrauen kann wie Cato.

Was mich auch an diesem Teil fasziniert hatte, war die Geschichte um Boudica und Prasutagus. Boudica kannte ich bereits aus einer Ballade von Karlienne, deswegen war es wirklich faszinierend von ihr zu lesen. Und die Ehre, die Prasutagus den beiden Römern am Ende zu teil hat werden lassen, war wirklich herzerwärmend.

Ich kann nicht anders. Ich muss diesem Roman auch wieder fünf Sterne geben. Simon Scarrow ist ein Genie, der mir zwei neue Helden geschenkt hat, die ich über die Maßen vergöttern kann. Hach, Macro und Cato… 😛

So, nun widme ich mich dem vierten und letzten Teil der Rom-Reihe, der sich in meinem Besitz befindet. Ich glaube, es gibt insgesamt 15 oder 16. Von daher werde ich noch sehr viel mit Macro und Cato in der Zukunft zu tun haben können, was ich wirklich toll finde. Aber bis dahin muss ich erst einmal die Fortsetzungen in die Finger bekommen.

Bis dahin: Eat, read, sleep & repeat, Centurio!

 

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