Endlich kann ich euch meine Rezension zu diesem Prachtstück präsentieren: »Die Schwester des Tänzers« von Eva Stachniak. Ihr kennt sie sicher bereits von ihren Romanen »Der Winterpalast« oder »Die Zarin der Nacht«. Sie ist ja bekanntlich mehr die Autorin von trockenen historischen Romanen und die meisten mögen das nicht gerade ansprechend finden, aber ich liebe genau das, wenn die Geschichte die richtige ist. Und zu diesen recht rohen und trockenen Russen passt dieser Schreibstil einfach perfekt. Aber genug von meinem Gefasel. Kommen wir zum Klappentext, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob das Buch etwas für euch ist oder nicht. Deshalb sind wir doch alle hier, nicht wahr? Los geht’s!

»Mein Bruder war der Gott des Tanzes.«

In der Familie Nijinsky dreht sich alles um eines: ums Ballett. Als Bronislawa und Waslaw um 1900 in St. Petersburg aufwachsen, steht fest: Sie werden Tänzer. Den Geschwistern steht eine ganze Welt offen – Paris, London, später gar New York -, eine Welt harten Trainings und geschundener Füße, aber auch des Glamours und des Ruhms…

Ich will nicht um den heißen Brei herumreden: Ich fand die Geschichte großartig und dass sie historischen Tatsachen zugrunde liegt, macht sie noch um einiges besser. Die Geschichte um Bronslawa hat mir wirklich sehr gut gefallen, Stachniaks rauer Schreibstil hat die russische Natur hinter den Charakteren wirklich toll aufleben lassen und den ganzen Roman zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht. Ich verbleibe mit vier Sternen.

Mein nächstes Buch ist wieder ein kleines historisches Drama, dass mich zurück nach Nagasaki während des zweiten Weltkrieges bringt. Ich habe schon einige Kapitel von »Die Farbe von Winterkirschen« gelesen und bin bisher wirklich sprachlos. Mal schauen, ob sich die Atmosphäre hält…

Morgen gibt es jedenfalls den Beitrag zu den besten Star Trek Romanen für non-trekkies. Ihr dürft also gespannt bleiben!

Bis dahin: Eat, read, sleep & repeat!

 

*Gewinnspielexemplar.

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