„Neanderthal“ von Jens Lubbadeh wird meine letzte Rezension in diesem Jahre darstellen. Hier haben wir wieder einmal eine Dystopie – ob sie gut oder schlecht ist, werde ich in den folgenden Absätzen erläutern.

Waren sie die besseren Menschen?

Deutschland in naher Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft. Gesundheit ist das höchste Ideal, wofür sogar in das menschliche Erbgut eingegriffen wird. Eine Welt, in der sich Kommissar Nix nur schwer zurechtfindet. Als er eines Tages auf eine merkwürdig aussehende Leiche stößt, steht er vor einem Rätsel. Die Ähnlichkeit des Toten mit Neandertalern sind einfach zu groß – diese aber sind seit zehntausenden Jahren ausgestorben. Oder doch nicht? Schon bald machen Nix und seine Kollegen eine grausige Entdeckung: Kann es sein, dass man Neandertaler geklont hat, um damit den Menschen zu optimieren? Und das alle, die davon wissen, beseitigt werden sollen?

Die Jagd ist eröffnet!

Um ehrlich zu sein, hatte mich der Klappentext wirklich stark verwirrt, weswegen ich sehr darauf brannte, mir den Inhalt noch einmal genauer vorzunehmen. Leider kam ich zu keinem wirklich positiven Ergebnis. Ich habe eine Mischung aus Science Fiction, Dystopie und Thriller erwartet, aber irgendwie nur jede Menge Science bekommen. Das hatte ich schon mal, nämlich in dem Roman „Die neunte Stadt“. Was eigentlich schade ist, denn aus beiden Büchern hätte man viel mehr rausholen können.

Auch konnte ich mich nicht so recht mit den Charakteren identifizieren und der Schreibstil des Autors war auch nicht so meins. Vor allem der Name Nix fand ich schon gehörig seltsam. Aber gut. Jedem das seine.

Was mich auch noch gewundert hatte, war, dass der Titel „Die Jagd beginnt“ nichts mit dem Inhalt zu tun hatte. Es gab weder eine physische noch eine psychische Jagd. Keine Ahnung warum, vielleicht hat der Autor sie im Laufe des Schreibens vergessen, verloren? Vielleicht kommt auch noch ein zweiter Teil der die actual Jagd beinhaltet?

Mich jedenfalls konnte der Roman nicht überzeugen und deshalb vergebe ich lediglich drei Sterne. Schade, da der Heyne Verlag eigentlich nie enttäuscht.

So, das war die letzte Rezension in diesem Jahr! Nächstes Jahr machen wir direkt weiter mit der Rezension zu „Das Erbe der Rosenthals“ von Armando Lucas Correa, ebenso werden einige Dinge bekanntgegeben, die euch sicher interessieren werden.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf dass sich all eure Wünsche und Träume erfüllen und 2018 alles noch besser wird. Lasst die Korken ordentlich knallen! Und noch einmal Danke für alles! Ihr wahrt wirklich klasse.

Bis zum nächsten Jahr und gehabt euch, wie ich es von euch kenne: Eat, read, sleep & repeat!

 

*Kostenloses Rezensionsexemplar.

 

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