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Palace of Glass ist dieses Buch mit dem großartigen Cover, das dir quasi „IT’S A TRAPP!“ ins Gesicht schreit. (5 Gummipunkte für alle jene, die diese Reference verstanden habe. Wo sind meine Anime-Freunde?)

Nice. Bei diesem tollen, schillernden Cover habe ich mich auf eine Fantasy-Story a la „Die Blutkönigin“ gefreut und war daher sehr, sehr, […], sehr irritiert gewesen, als ich angefangen habe zu lesen. Die Story entpuppte sich als Steampunk – Science Fiction mit viktorianischen und fantastischen Elementen. Eigentlich richtig nice, ABER absolut überhaupt nicht das, was ich erwartet habe. Und dieser Fakt hat mich wirklich bis zum Ende KONSTANT verwirrt. Am Ende war ich einfach nur ein vollkommen verwirrtes Häufchen Elend. (Jah, ich weiß, dass ich das eigentlich immer bin! Das braucht ihr mir gar nicht so frech vorhalten!) Aber, wow: Trotz der starken Einstiegsschwierigkeiten (‚cause: Hell, waren die ersten 100 Seiten langweilig!), entpuppte sich die Geschichte als doch ganz passabel.

Klappentext

Sie muss das Leben des englischen Kronprinzen retten – doch sie ist sein größter Feind…

Rea Emirs sündigt. Wenn sie denkt, wenn sie fühlt, wenn sie jemanden berührt. Das hat man versucht ihr weiszumachen. Denn Rea wuchs in einer Gesellschaft auf, in der Berührung illegal ist. 

Nur Nachts streift Rea ihre Handschuhe ab, um in den Ring zu steigen. Dort besiegt die zierliche Frau im Faustkampf einen übermächtigen Gegner nach dem anderen. Ihr Talent bleibt allerdings nicht unentdeckt: Als der britische Geheimdienst Rea aufspürt, wird sie an einen Ort geführt, von dem sie um jeden Preis flüchten will, aber nicht kann: an den Hof des Königs, in den gläsernen Buckingham Palace.

Dort erhält die unauffällige Kämpferin einen gefährlichen Auftrag: Als Leibwächterin muss sie das Leben des Thronfolgers beschützen. Prinz Robin ist allerdings unnahbar, arrogant und hütet seine eigenen Geheimnisse. Doch was er am Wenigsten ahnt: Rea selbst ist Robins größter Feind…

Thoughts

Wellp. Ich weiß nicht, was ich zu dem ganzen Thema sagen soll. Ich bin ehrlich: Die ersten 100 Seiten waren der absolute Horror. Die ganze Welt wurde erklärt und Sprache + Grammatik waren manchmal wirklich gruselig und absolut verwirrend. Das hätte man wirklich besser regeln können, denn ich bin eine Liebhaberin der „Show, don’t tell„-Praktik.

Die ganze Kiste hat mich auch sehr stark an Throne of Glass erinnert. Gläserner Palast, kämpferische Protagonistin aus der Grotte + krimineller Hintergrund… Natürlich bahnt sich dann noch eine Liebesgeschichte mit dem Prinzling an… Es fühlt sich einfach so schrecklich bekannt an, dass ich es nicht mehr gut finden kann. Also, doch. Ich finde die Geschichte gut, aber ich finde den Bekanntheitsgrad-Aspekt nicht gut. So.

Was ich auch nicht so toll finde, ist die Bezeichnung „Die Heiligen Höfe“. So gut wie alles andere hat eine ENGLISCHE Bezeichnung, nur das ist auf deutsch. Dabei klingt es auf Englisch viel besser: Die Holy Courts. Aber wahrscheinlich hat man das nicht genommen, weil das zu sehr nach A Court of… klingt. Wobei Heilige Höfe ja auch sehr an Das Reich der sieben Höfe erinnert…

Was in Ordnung ist, ist, dass im Buch Bezug auf historische Ereignisse wie Hexenverfolgung etc. genommen wird, um so die Existenz der Magdalenen „logisch“ zu erklären. Wie gesagt: Okay, aber nichts Neues. Jeder Roman mit Fantasy-Elementen macht das.

Wie auch immer. Insgesamt erhält der Roman von mir 4 von 5 Sternen. Es gibt noch sehr viel Luft nach oben und ich hoffe, dass dieser negative Space im Laufe der Trilogie noch geschlossen wird.

Danke an Penhaligon & Fr. Schleicher für dieses Rezensionsexemplar! Palace of Glass von C.E. Bernard wurde im April 2018 im Penhaligon Verlag veröffentlicht.

Buch | Verlag

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Blog Underline

Ist euch die Ähnlichkeit zwischen Palace of Glass und Throne of Glass auch aufgefallen?

 

So, das war’s erst einmal für diese Woche. Am Dienstag starte ich wieder frisch mit einer Rezension in die neue Woche. Diesmal zu dem Buch „Eine Liebe, in Gedanken“ von Kristine Bilkau und am Donnerstag gibt es den zweiten Wochenbericht zu „Spiegelarbeit“ von Louise Hay.

Für Freitag und Sonntag habe ich ein besonderes Schmankerl für euch: Die Rezensionen zu „Die Legende der vier Königreiche: Ungekrönt“ & „Die Legende der vier Königreiche: Vereint“ von Amy Tintera. Am Sonntag wird dann auch wieder der Plan für die darauf folgende Woche bekannt gegeben. Also bleibt gespannt.

Und bis dahin: Eat, read, sleep & repeat!

 

 

*Kostenloses Rezensionsexemplar.

 

 

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