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Es ist wieder soweit: Der Welttag des Buches 2018 ist da!

Und während in den Grundschulen wieder fleißig die Heftchen mit der Geschichte des Jahres verteilt werden, werden ich heute auch einmal etwas verteilen – nämlich Buchvorschläge. Über Bücher. Schließlich ist heut Welttag des Buches und wir wollen hier literarisch korrekt vorgehen. Richtig? Richtig.

 

Endymion Spring

Matthew Skelton

Endymion Spring war das erste Buch, dass ich jemals geschenkt bekommen habe und deshalb hat es einen besonderen Platz in meinem Herzen. Es war an einem Geburtstag in der vierten oder fünften Klasse. Jedenfalls spielt die Geschichte in Oxford, wo die Mutter eines Jungen und eines Mädchen arbeitet/studiert/was auch immer. Ich hatte das Buch schon eine Ewigkeit nicht mehr in der Hand. (Ich habe es auch gar nicht mehr…) Den beiden Geschwistern fällt ein Buch in die Hände, das zu erst vollkommen blanke Seiten zu beinhalten scheint und plötzlich füllt es sich selbst mit Lettern. Mir fällt gerade auf, wie wenig ich noch von dem Buch weiß. Ich gebe euch jetzt einfach mal den Klappentext. (Ich weiß aber noch, dass es mir sehr gut gefallen hat – von daher: Empfehlung!)

Der 12-jährige Blake traut seinen Augen kaum, als er in der ehrwürdigen Bibliothek von Oxford auf ein geheimnisvolles altes Buch stößt: Die Seiten sind leer, aber plötzlich tauchen Wörter auf, die nur Blake sehen und lesen kann! Das Buch scheint sich selbst zu schreiben und ihm ein jahrhundertealtes Geheimnis zu offenbaren, das in die Zeit Johannes Gutenbergs – dem berühmten Erfinder des Buchdrucks – zurückführt. Blake wird klar, dass er eine unglaubliche Entdeckung gemacht hat, die allerdings nicht nur ihn brennend interessiert…

Ich sehe gerade, dass von einer Schwester gerade keine Rede ist, aber sie ist da! Sie hat die komische Angewohnheit immer Regenmäntel zu tragen, das weiß ich noch. Und ein seltsamer Reim ist hängen geblieben: Wenn Sommer und Winter sich reichen die Hände, wird das Böse haben endlich sein Ende. Oder so etwas in die Richtung. Wie auch immer. Wie auch immer. Auf zum nächsten Buch!

A Court of Mist and Fury

S. J. Maas

Ich weiß immer noch nicht, ob ich ACOMAF mag oder nicht mag. Auf der einen Seite war es ziemlich trashy und auf der anderen Seite eigentlich ganz nett. Ihr seht, mit mir ist es nicht immer einfach. ABER ich habe Kuchen und wenn ihr nett seid und hier bleibt, kriegt ihr vielleicht sogar etwas ab. Aber nur vielleicht. Wahrscheinlich nicht, aber hoffen dürft ihr trotzdem.

Ich denke, der Titel und die Autorin dürften alle ein Begriff sein, ebenso das Thema. Deswegen erübrigt es sich, an dieser Stelle einen Klappentext oder eine halbe Inhaltsangabe zu erwähnen. Jedenfalls sucht der Inner Circle nach einem bestimmten Buch, das sie zusammensetzen müssen und irgendein magischer Gegenstand ist. Lest das Buch, dann wisst ihr was ich meine. Lest es einfach. Danke.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

J. K. Rowling

Ebenfalls wieder etwas, das jedem ein Begriff sein sollte. Harry Potter ist schließlich Kult und legendär und alle Menschen, die diese Reihe nicht mögen sind mir von Grund auf unsympathisch. Nein, ehrlich: Was ist falsch bei euch?

Für alle die den zweiten Teil von HP nicht kennen: Hier begegnen wir dem ersten Horkrux (oder wie das geschrieben wird, jedenfalls ein Teil von Voldemorts Seele). Nein, das ist absolut kein Spoiler, weil es das Buch schon seit mindestens zwanzig Jahren gibt und man es in der Zeit dann doch geschafft haben sollte, dieses glorreiche Stück Literatur gelesen zu haben. Keine Wiederrede. Ich habe Recht und fertig. Shhh. Ihr wisst in diesem Punkt nicht, was gut für euch ist. Der erste Horkrux ist ein Buch. Genaugenommen Voldemorts Teenie-Tagebuch, dass Ron’s Schwester zu ’nem brainless zombie macht. Viel Blut. Ziemlich gruselig UND es gibt eine hirnlose Parodie von Coldmirror dazu auf YouTube. Alles in allem: Ein tolles Buch.

Das Blubbern von Glück

Barry Jonsberg

#AutismAwareness. Das zeichnet das Buch eigentlich konkret aus. Und natürlich der absolut drollige und liebenswerte Hauptcharakter. Hach, Candice…

Hier geht es in erster Linie nicht konkret um ein Buch. Naja, eigentlich schon. Das Buch selbst wurde quasi von Candice verfasst. Sie hat als Hausaufgabe die Aufgabe bekommen, sich zu jeden Buchstaben des Alphabets eine Geschichte auszudenken. Candice schreibt über ihr Leben und was sie schreibt, ist wirklich berühren und herzzerreißend und ich habe an einige Stellen eine  Träne vergossen. Wirklich toll. Einziges Manko: Der englische Titel passt besser. My Life as an Alphabet. Ich weiß nicht. Es ist einfach so catchy. Aber ich bin generell ein Freund von englischen Titeln so don’t mind me. I just came, saw and complained.

Ein Schreibtisch voller Träume

Rachel Hauck

Eine Autorin der Gegenwart, eine der Vergangenheit, ein Manuskript wird entdeckt, veröffentlicht, großer Erfolgt. Ein Schreibtisch voller Träume in a nutshell. Jedenfalls für mich. War für mich eher Durchschnitt. Zwei Protas von denen ich nur eine Leiden konnte. Vorsicht bei dem Buch: Christlicher Verlag = Christliche Werte in der Thematik. Wer davon kein Freund ist, sollte sich davon eher fern halten.

Der Klang der verborgenen Räume

Felicity Whitmore

FunFact: Die Autorin kommt aus Dortmund und hat eigentlich einen deutschen Namen. FW ist also ein Pseudonym. Jedenfalls ein sehr gutes Buch über Ahnenforschung und dunkle Geheimnisse. Hier geht es auch wieder nicht konkret um ein Buch, eher um eine Lebensgeschichte, die als Partitur „verschlüsselt“ wurde. Sehr interessant und lesenswert.

Memory Game

Felicia Yap

Memory Game war wirklich eines meiner Highlights aus 2017. Tolles Buch, sehr viel Spannung und eine hochinteressante Idee. Hier können sich die besonders guten Exemplare der Spezies Mensch nur bis Vorgestern erinnern und alles andere müssen sie in Tagebücher niederschreiben, um überhaupt irgendeinen Anhaltspunkt darüber zu haben, was sie getan haben oder eben nicht. Dann geschieht ein Mord, eine politische Größe, seine Frau, ein paar Polizisten und eine tote, mit einer interessanten Hintergrundgeschichte ausgestattete weibliche Leiche. Total Krank, aber total gut. Absolut mein Kaliber. Vielleicht auch was für euch.

 

Nachdem ich den Beitrag fertig geschrieben hatte, ist mir aufgefallen, dass Andrea @ Lesen in vollen Zügen ebenfalls eine Art von Bücher über Bücher zum Welttag des Buches gemacht hat. Ihren Beitrag verlinke ich euch einmal hier.

Welche tollen Bücher über Bücher kennt ihr?

Schreibt’s mir in die Kommentare! Neue Empfehlungen sind immer mehr als Willkommen! Wir sehen uns morgen zu einem neuen Beitrag wieder. Bis dahin:

Eat, read, sleep & repeat!

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