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Als ich mit dem Schreiben anfing, war meine go-to Software Word – der absolute Horror, ich weiß.

Ich fing mit dem Schreiben an noch bevor ich meinen ersten Computer bekam. Eine gute Freundin brachte mich dazu via FanFictions. Ja, meine Geschichte beginnt mit FanFiktions. Damals hatte ich – wie bereits erwähnt – noch keinen Computer und schrieb all die Stories in meinem Kopf per Hand. Meine Freundin war so nett, die Geschichten online auf FF.de einzupflegen.

Mit 15 bekam ich meinen ersten Computer. Ein sehr altes Teil, das mir meine Tante zum Geburtstag schenkte. Aber ich war happy überhaupt einen Computer zu besitzen. Word war das einzige, was ich darauf hatte und es erleichterte mir das Schreiben ungemein. Die Geschichten verlängerten sich und nahmen ungeahnte Dimensionen an. Die fertigen Kapitel brauchte ich nur noch auf einen USB-Stick ziehen und konnte sie bald selbst bei meiner Freundin hochladen, den mein PC war damals noch nicht am Internet angeschlossen.

Erst Jahre später hatte ich meinen ersten eigenen Internetzugang. Dieser Moment ist einer der Highlights in meinem bisherigen Leben gewesen, das kann ich euch sagen. Jedenfalls begann ich dann alle Vorzüge des Internets kennen zulernen – inklusive anderer Schreibprogramme. Nach Word benutzte ich zunächst Open Office doch bald war auch diese Phase vorüber und das World Wide Web offenbarte mir die RICHTIGEN Schreibprogramme und -tools, ohne die ich mittlerweile nicht mehr arbeiten kann.

Long story short: Hier sind die 11 Tools die für Autoren & Blogger LIFE-CHANGING sind.

 

 

Die Schreibprogramme

Ein Schreibprogramm kann den Prozess verkürzen oder unnötig in die Länge ziehen. Ich habe fünf Programme in petto, die euch bei eurem nächsten Projekt definitiv helfend unter die Arme greifen werden.

Bibisco

Bibisco bekommt man völlig kostenfrei auf der Website des Anbieters. Einige Features enthält aber nur die Support-Version, die nur läppische 10€ kostet. Das Programm läuft auf Windows und Mac und ist von einem Autor und für Autoren gedacht. Charaktere, Orte, Zeitlinien… All das kann übersichtlich in Bibisco dargestellt werden. Der Fragebogen zur Charaktererstellung hilft gleichzeitig auch dabei, eure Babies etwas lebendiger zu gestalten und ihnen eine richtige Persönlichkeit zu geben.

The Novel Factory

The Novel Factory ist ähnlich wie Bibisco, nur etwas umfangreicher. Es gibt hier nicht nur eine Desktop-Version des Programms sondern auch eine Online-Version. Die Desktop Applikation lässt sich leider nur auf einem Windows verwenden, Mac-User können aber ohne Probleme die Online-Version nutzen. Nachteil wäre hier allerdings, das man immer auf einen Internetanschluss angewiesen wäre. Das macht Schreiben im Freien zu einem ziemlichen Geschwür.
Die Desktop App kostet 34.99€ und kann leider nur mit einer Kreditkarte oder Paypal bezahlt werden. Die Online-Version ist leider ein Abo-Modell und kostet in der billigsten Variante 6.25$ pro Monat – wenn man es als Jahresrechnung bezahlt. Hier wird eine 30-Tage-Testversion angeboten.

OneNote

Von OneNote erfuhr ich durch Marie Grasshoff (Die Schöpfer der Wolken, Kernstaub). Es ist absolut kostenlos und ermöglicht euch Kapitelunterteilungen vorzunehen, was wirklich SEHR praktisch ist. Hier hat man keine Charakterbögen mit Fragen zum Ausfüllen, Fragen lassen sich aber allerdings auch sehr leicht aus dem Internet ziehen, beansprucht dann aber etwas mehr Zeit, als wie wenn es schon integriert wäre. Dafür ist das Programm allerdings vollkommen kostenlos und läuft auf Windows, Mac und Linux. Eine Online-Version gibt es auch.

Notizzettel.App

Eine App für Mac-User, die ich absolut empfehlen kann. Diese App generiert kleine Notizzettel, die auf eurem Desktop erscheinen und die ihr beschreiben und hin und her ziehen könnt, wie es euch beliebt. Ich nutze sie oft fürs Brainstormen, für Charakterbeziehungen und natürlich für Chronologien. Die App ist kostenlos aus dem App Store zu beziehen, ob es allerdings eine genauso gute Windows-Alternative gibt, weiß ich leider nicht. Wenn ihr eine kennt, lasst es mich doch bitte in den Kommentaren wissen.

 

Bildbearbeitung und Covergestaltung

Bilder und Cover sind die Seelen von Blog & Buch. Gute Grafiken machen optisch einfach so viel her, dass man auf sie einfach nicht mehr verzichten kann und darf. Deswegen hier ein paar nützliche Tipps, die sogar für Grafik-Newbies erstaunliche Resultate erzielen.

Photoshop

Photoshop kennt ja jedes Kleinkind und ist es wirklich wert, dass man sich damit beschäftigt. Ob Cover oder Blgdesign – mit dem richtigen Know-How kriegt man wirklich sehr gute Resultate. Im Bundle zusammen mit Lightroom kostet es euch um die 12€ im Monat. Ein oder zwei Mal im Jahr gibt es jedoch gewisse Rabatte auf Adobe Bundles, daher könntet ihr es auch billiger bekommen. Jedenfalls ist Photoshop ein wirklich tolles Programm, zu dem es natürlich auch genug Tutorials im Internet gibt.

Lightroom

Wie bereits erwähnt, erhält man Photoshop zusammen mit Lightroom bei Adobe im Photography-Bundle. Lightroom ist eine simplere Variante von Photoshop und beschränkt sich tatsächlich nur auf Fotografie, sprich: simple Bildbearbeitung. Hier kann man Ton- und Kontrastwerte anpassen, so wie verschiedene Filter anwenden, damit das nächste Beitragsbild die gewünschte Klarheit hat. Auch ein sehr nützliches Programm, zu dem es auch genug Tutorials online gibt, wenn man nicht weiß, wie man das gewünschte Resultat erzielen kann.

Picmonkey

Von Picmonkey erfuhr ich durch die Beauty und Lifestyle Bloggerin Colli @ www.tobeyoutiful.com . Picmonkey ist eine simple Online App, die eigentlich das gleiche macht wie Lightroom: Bildbearbeitung. Aber das ganze Layout ist simpler. Nachteil: Für Picmonkey muss man sich direkt anmelden und um seine Bilder downloaden zu können auch direkt bezahlen. 10.99€ kostet das ganze im Monat. Die App an sich bleibt gut, jedoch habe ich sie damals genutzt als sie noch kostenlos war und seitdem die Preislast auf dem Ganzen liegt, suche ich nach einer neuen Alternative. Wer etwas kennt, darf seine Geheimnisse gerne teilen.

Canva

Canva ist mein go-to für alles, was mit Design zu tun hat. Ob Pinterest-Grafiken oder Covererstellung: Canva ist mein Programm. Man hat hunderte Vorlagen und das meiste davon ist free to use. Alles was kostenlos ist, darf auch online benutzt werden – egal ob kommerziell oder nicht. Wenn man sich für Canva Premium entscheidet, hat man mehr Grafiken und Bilder zur Verfügung, was manchmal gar nicht so schlecht ist, da sich das kostenlose Material mehr auf die simplen und einfachen Dinge beschränkt. Bei 12,25$ pro Monat ist man dabei und kann hier leider nur mit Kreditkarte bezahlen. Dennoch kommt man mit der kostenlosen Version wirklich sehr gut über die Runden!

 

 

Musik, Moodboard & Ressourcen

Manchmal ist man einfach ein sehr musikalischer oder visueller Mensch und ohne den nötigen Input geht es einfach nicht. Hier meine Empfehlungen, um tolle Playlists und Moodboards zu erstellen und wo man tolle Ressourcen findet.

Spotify

Spotify ist mein go-to wenn es um werbefreie Musikwiedergabe geht. Ich hasse es, ständig Musik von YouTube herunterladen zu müssen nur damit ich der Werbung entgehe. Deswegen habe ich ein Spotify-Abo. Monatlich kostet es 9.99€ für den reglären User und die Studenten-Version kostet sogar nur 4.99€ (ratet mal, wer Student ist, ätsch). Man kann Playlists anlegen, ihnen einen Titel geben, eine Beschreibung hinzufügen und – was das Beste an allem ist – ihnen sogar ein Titelbild geben. Meine Bookplaylists haben alle Titelbilder passend zum Cover. Einfach nur genial.

Pinterest

Auch Pinterest lässt sich so gut nach Inspiration scrollen, das glaubt ihr gar nicht! Bilder für den nächsten Charakter oder Ort kommen dort einfach aus dem Nichts und durch die praktischen Pinnwände könnt ihr alles sortieren, damit ihr es beim nächsten Besuch schnell wiederfindet. Pinterest ist – wie die meisten Social Media Apps – kostenlos für Desktop und Mobile.

Envato Elements

Envato Elements wird nicht für jeden etwas sein und die meisten schon allein wegen des Preises abschrecken. In der Envato Elements Community lassen sich einzigartige Fonts, professionelle Stock-Fotos, WordPress Templates, Icons, Grafiken etc pp finden – und das für 29$ im Monat. Hier könnt ihr unlimitiert Downloaden, bearbeiten und eure Designs auch kommerziell verwenden, denn die jeweiligen Lizenzen sind im Abo enthalten. Ihr könnt das gewünschte Material aber auch einzeln zum Preis des Verkäufers erwerben. Entscheidet ihr euch irgendwann gegen das Abo und kündigt es, behaltet ihr dennoch eure Lizenzen auf die bereits gedownloadeten Produkte. Wirklich lohnenswert, wenn man in die Richtung creative design, Covererstellung oder auch bloggen geht. Mein Logo habe ich bspw. aus Ressourcen von Envato Elements gemacht.

So, das war’s auch wieder einmal von mir. Wenn ihr noch weitere nützliche Programme habt, dann dürft ihr sie gerne mit uns teilen! Ich freue mich auf eure Empfehlungen. 🙂

Welche Programme benutzt ihr für’s Schreiben?

 

 

 

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2 thoughts on “11 nützliche Tools für Blogger & Autoren!

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