Es muss genau ein Jahr her sein, dass ich Der Klang der verborgenen Räume gelesen habe. Ich hatte es damals via einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Wie beschreibe ich den Inhalt kurz und bündig? Hm… Vielleicht eine Art von deutscher Lucinda Riley gemischt mit einer interessanten Geschichte um Liebe, Verlust und Ängste? Natürlich voller Tragik und Drama, so wie es sein muss. Oder sollte. Jedenfalls eine sehr gelungene Geschichte mit einem animierenden Schreibstil.

Um Sommer (2018) herum habe ich dann erfahren, dass Felicity Whitmore ihren zweiten Roman im November 2018 veröffentlicht und die Premiere im Rahmen einer Lesung zelebrieren wollte. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe mir kurzerhand Karten für dieses Event gekauft.

Das besagte Event fand am 30. November 2018 statt und wurde im kleinen aber feinem Theater an der Volme in Hagen abgehalten. Besonders hat mir die Einrichtung des Theaters gefallen, aber auch die Gestaltung des Abendprogramms. Kommen wir aber erst einmal zu ein paar Bildern…

Seht ihr, wie gemütlich und familiär das Theater eingerichtet ist? Süß, oder? Ich fand es auf jeden Fall wundervoll, so viel Charakter und Atmosphäre in einem einzigen Saal vorzufinden. Aber genug von dem Theater! Kommen wir endlich zu den Dingen, die wirklich wichtig sind…

Die Buchpremiere

+ Lesung

Felicity Whitmore hat nicht nur stumpf aus ihrem Buch gelesen, sondern uns eine wirklich tolle Darbietung in Punkto Entertainment, Schreibverlauf, Inspirationsentdeckung und natürlich ihrer Story gebeten. Aufgelockert hat das ganze Programm zwischendurch ihr Kollege mit einigen wirklich toll gesungenen Covern.

 

Aber worum geht es erst einmal in ihrem neuen Roman?

Große Preisfrage, ich weiß. Wir haben erneut ein Setting in England, diesmal im Moor. Ebenso verbinden sich zwei Erzählstränge zu einer mitreißenden Story aus Tragik, Drama, Geheimnissen und Verrat. Felicity Whitmore sagte selbst an dem Abend, dass sie sich eingehend mit der Geschichte der Psychiatrie beschäftigt habe und dies einen sehr zentralen Punkt in ihrem neuen Roman einnimmt.

Was sagt der Klappentext?

Laura Milton ist überzeugt: Ihr Mann Frank wurde ermordet – doch niemand will ihr glauben. Da fällt ihr ein anonymer Brief an Frank in die Hände: Sein Leben sei in höchster Gefahr, er solle fliehen, steht darin. Im englischen Exmoor, Franks Heimat, sucht Laura nach Antworten und sie stößt in einem alten, verfallenen Herrenhaus auf die erschütternde Geschichte der Lady Victoria Milton…

Spannend, nicht wahr? Natürlich nur für jene, die auf Stories in die Richtung von Downton Abbey stehen. Oder eben Lucinda Riley. Oder beides, so wie in meinem Fall. Doch ist wirklich alles rosig, was blüht? Das ist natürlich eine weitere berechtigte Frage und all jene, die bereits den Debütroman der Autorin gelesen haben, dürften die starken Parallelen herausgehört haben, die sich zwischen den beiden Romanen plötzlich auftun.

Erst einmal ist Das Herrenhaus im Moor kein Folgeband zu Der Klang der verborgenen Räume. Um das einmal explizit klar zu stellen. Aber ja, wir haben wieder zwei Erzählstränge – einen modernen und einen fiktiv-historischen -, ebenso wie zwei Heldinnen und das große Unrecht, dass der Vorfahrin widerfahren ist. Inwieweit ist das innovativ? Erwartet uns ein Déjà vu? Das waren die Fragen, die ich mir gestellt hatte. Insbesondere, als Felicity Whitmore ihren dritten Roman ankündigte, der nächstes Jahr erscheinen solle und von einem vierten sprach, der gerade noch in Arbeit sei.

Ich habe den Roman leider noch nicht in die Hand nehmen können und weiß bis auf die Stellen, die mir bei der Lesung vorgelesen wurde, nicht viel mehr als ihr. Ich kann nur hoffen, dass die Story an sich so gut ist, dass sie nicht wie “Huch, das hab ich aber schon mal gelesen!” vorkommt, wenn ihr versteht was ich meine.

Kommen wir nun zu

Den harten Fakten

Für Hardcore-Bibliophile sollte es eventuell interessant sein, dass Das Herrenhaus im Moor nicht dieselbe Größe hat wie Der Klang der verborgenen Räume. Das Cover an sich ist jedoch genauso hübsch gestaltet.

Wie bereits erwähnt wurde Das Herrenhaus im Moor von Felicity Whitmore geschrieben und erschien kürzlich im November im Deutschen Taschenbuch Verlag. Auf 410 Seiten bekommt ihr eine tragische Familiengeschichte geliefert und das für 9,95€. Das macht den zweiten Roman um 6,96€ günstiger als im Vergleich zum Debütroman, ist aber auch wesentlich kleiner. Quasi Standardtaschenbuchformat.

Eine Signierstunde gab es natürlich auch!

Dafür hatte ich auch extra mein Exemplar von Der Klang der verborgenen Räume mitgebracht. Denn wer liebt es nicht, wenn der eigene Name in einem Buch steht? Ha, niemand! Natürlich habe ich auch die Chance ergriffen und mir den neuen Roman zugelegt – und ihn natürlich ebenfalls signieren lassen. Fotos davon seht ihr weiter unten.

Tatsächlich war der kleine Theatersaal, den ich auf max. 150 Plätze schätzen würde, rappel voll. Das hat natürlich die Autorin gefreut und auch mich, denn es ist immer schön zu sehen, dass Talent auch genügend gewürdigt wird.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die tolle Lesezeit, die ich mit Das Herrenhaus im Moor verbringen werde und fiebere schon der Buchpremiere im nächsten Jahr entgegen. Hoffentlich ist das Programm in 2019 ebenso gut wie in 2018.

 

 

Damit verabschiede ich mich auch schon wieder und wünsche euch einen besinnlichen ersten Advent. Verbringt eine schöne Zeit mit Familie und Freunden und genießt die Zeit fernab von Social Media und WLAN.

 

Bis zum nächsten Post!
xo, Anne.

 

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